Adressat der Kritik ist die rechtspopulistische Protestpartei FPÖ und deren Abspaltung, das von Jörg Haider geführte Bündnis für Österreich (BZÖ). Diese Parteien werben, voneinander angestachelt, mit simplen, eingängigen Parolen. “Asylbetrug heißt Heimatflug”, steht da auf rot-weiß-rotem Hintergrund oder: “Volksvertreter statt EU-Verräter” oder: “Deutsch statt ‚Nix verstehen’”
Logischerweise muss gerade jetzt, wo ich mein Notebook so wirklich mal brauche (Ja, ich habe mein Studium wieder aufgenommen) die Festplatte meines geliebten Sony Vaio Notebooks den Geist aufgeben. Seit einer Woche liegt das Teil jetzt hier inner Ecke. Ich bin einfach zu geizig, mir eine neue Platte zu kaufen.
Normalerweise benötige ich das Notebook ja nur zum Coden oder Schreiben. Es hat tatsächlich acht Tage gedauert, bis ich drauf gekomen bin: Eine Live-DVD, vorzugsweise Linux … Lösung: Knoppix !
Naja, DVD heruntergeladen, eingeworfen und festplattenlosen Laptop gestartet. Klappt. Der Bootvorgang dauert ein wenig länger, aber es klappt wunderbar. Geschriebenes speichere ich zeitgemäß auf einem USB-Stick. Der Rechner ist nun zwar ein wenig lauter, aufgrund des ständigen Anlaufens des optischen Laufwerks, aber in den Vorlesungen habe ich mir damals schon abgewöhnt ‘nen Rechner mitlaufen zu haben…
Wer kennt das nicht, man macht sich ein schönes Sandwich für den nächsten Arbeitstag und will es dann morgens aus dem Kühlschrank holen… weg ! Fuck ! Aber mit der Antiklau-Brot-Tüte passiert das nicht.
Muss man nur aufpassen, dass niemand das Brot so wie es jetzt aussieht wegschmeisst. Ich würd’s tun…
Es muss schon einen guten Grund haben, wenn hochwissenschaftliche Neuigkeiten ihren Weg in die Nachrichtensendungen für Normalsterbliche machen. Ich glaube sogar die RTL II News haben darüber berichtet.
Also, was passiert da genau in Genf ? Wie man so aus den Nachrichten heraushört, soll der Urknall simuliert werden. Das ganze soll recht teuer sein und Gegner sprechen von einer möglichen Entstehung schwarzer Löcher. Schwupps, und die Erde ist dematerialisiert ?
Das CERN (Abkürzung für: Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) ist also die Europäische Organisation für Kernforschung. Dies ist eine Großforschungseinrichtung die sich in der Nähe von Genf in der Schweiz befindet. Bekannt ist das CERN den meisten, da in den Medien des öfteren mal von den großen Teilchenbeschleunigern berichtet wird. Aber die machen da noch viel mehr richtig tolle Sachen. Das Internet z.B., das haben die dort eher zufällig nebenbei erfunden !
Beim CERN wird die Materie erforscht und deren Zusammensetzung. Wie macht man sowas ? Indem man Elementarteilchen wie z.B. Elektronen oder Quarks sehr stark beschleunigt und diese dann zur Kollision bringt. Sowas kann man aber nicht eben im Hobbykeller nachspielen, weil allein die geringe Größe der Elementarteilchen das ganze zu einer nervigen Fummelei werden lässt. Also, hierfür braucht man richtig schweres Gerät und das ist teuer.
Im Jahre 1999 begannen die Bauarbeiten für den Large Hadron Collider (LHC) in einem Tunnel unter Genf, der sich über 27km erstreckt. Ich glaube das folgende Video beschreibt das ganz gut:
Wie bereits erwähnt ist der Aufwand immens. Zum einen war der Bau des LHC mit Sicherheit nicht billig (rund 3 Milliarden Euro), er verbraucht auch richtig viel Strom: im Betrieb verbraucht er eine Leistung von 120 Megawatt, etwa soviel wie die naheliegende Stadt Genf mit 160 000 Einwohnern. Die gesamte 27km lange, ringförmige Anlage (150 Meter unter der Erde) muss auf minus 270 Grad runtergekühlt werden. Die Kälte wird benötigt, damit die Spezialmagnete die benötigte Feldstärke erzeugen können.
Doch was soll mit dem Experiment am 21. Oktober 2008 nun untersucht werden ?
Im großen und ganzen soll das Experiment “die Grundstruktur des Kosmos enträtseln”. Das ist doch mal ein Ziel ! Der LHC simuliert die ersten Sekundenbruchteile nach dem Urknall, indem er enorme Energie auf engstem Raum konzentriert. Und wie ? Naja, er schleudert ganz simpel Bündel von Protonen (Atomkernteilchen) mit enormer Wucht gegeneinander.Pulsierende elektrische Felder beschleunigen die kleinen Teilchen. Fast mit Lichtgeschwindigkeit kreisen die Protonen in 3000 Paketen zu je 100 Milliarden Stück durch die tiefgekühlten LHC-Rohre. “Die Energie der Teilchen wird dann so groß sein, wie bei einem ICE mit 140 km/h”. Und das geballt in einem Milliardstel Gramm Materia. Boahhh !
An vier Stellen im LHC krachen die Teilchen dann aufeinander. Hunderte neue Teilchen entstehen dann aus purer Energie. Die Bahnen der Bruchstücke werden genaustens untersucht. Man hofft dann auch einige kleine schwarze Löcher zu finden.
Und all dieser Aufwand für ein paar neue Teilchen? Denkbar, dass nicht einmal diese herauskommen, dass die gesuchten Partikel zwar existieren, aber erst jenseits der Energien, die mit dem LHC und seinen Nachfolgemaschinen erreichbar sind. Auch das würde die Riesenbeschleuniger zu technischen Dinosauriern machen.
Was kann wirklich schlimmes bei den Experimenten passieren ?
Dr. Matthias Schott (ein Wissenschaftler am CERN) sagt dazu: “Wenn die Theorie der extra Dimensionen stimmen sollte und diese zusätzlichen Dimensionen die richtigen Eigenschaften haben, werden wir auch unvermeidbar solche Schwarzen Mini-Löcher erzeugen. Die Frage ist aber natürlich, ob diese Theorie überhaupt stimmt. Die mögliche Existenz von Mini Black Holes basiert auf der Annahme, dass es mehr als 3 Raumdimensionen gibt. Diese Annahme kommt aus der String-Theorie, die nur in mehrdimensionalen Räumen konsistent formuliert werden kann. Nun, all das ist Spekulation. Keiner weiß, ob diese Theorie richtig ist. Wenn die Theorie nicht richtig ist, gibt es auch keine kleinen Schwarzen Löcher. Ein schwarzes Loch ist zunächst einmal nichts anderes als ein Raumgebiet, in dem die Gravitation so stark ist, dass kein Licht mehr aus diesem Raumgebiet heraus kommt. Da die Gravitation mit großem Abstand die schwächste der uns bekannten Kräfte ist, braucht man eben ungeheuer viel Masse, damit so etwas überhaupt entstehen kann. Hier eine Vorstellungshilfe: Wenn unsere Sonne einmal aufhört zu brennen, dann wird sie kollabieren. Allerdings ist ihre Masse nicht einmal annähernd groß genug um ein Schwarzes Loch zu erzeugen.”
”Die Sicherheit von elektronischer Post, die über das Internet verschickt wurde, kann mit genau drei Worten beschrieben werden: es gibt keine.” - Matt Bishop
Schon als ich vor 2 Tagen zum ersten Mal den Comic zum Release des Google Browsers Chrome las, sind mir spontan zu den Bilder “passendere” Sprechblasen eingefallen.
Seit vergangenem Wochenende habe ich mein Desktop-OS aktualisiert. OpenSUSE 10.3 wurde aktualisiert und die 11er Version ist nun drauf. Als Desktopumgebung kommt bei mir schon seit Jahren Gnome zum Einsatz. Gleich von Anfang an habe ich gemerkt, dass sich seit der letzten Version einiges getan hat. Das System fühlt sich einfach stabiler an. Der Bootvorgang ist auch um einiges flotter.
Einzige Probleme sind (wie immer) mein Drucker -> Canon Pixma IP 2200, der läuft aber mittlerweile, allerdings kann ich keinen s/w-Druck auswählen… Dann die Grafikkarte -> Eine alte ATI Radeon 9200 (256 MB) . Treiber läuft, 3D-Beschleunigung auch, aber wenn ich unter Gnome alle Desktop-Effekte einschalte läuft’s ziemlich zäh… Naja, ****iß auf die Effekte ;). Und drittens: Meine Soundkarte -> Eine Terratec DMX 6Fire, normalerweise soll die recht gut unterstützt werden, aber ich brech mir da immer einen ab. Mit XMMS kann ich mittlerweile Musik hören, aber das ist auch so ziemlich die einzige Applikation, die Töne von sich gibt…
Das Einrichten des Internets (per Router) ging flott wie immer. Und bis jetzt läuft alles rund. Leider stürzt mit der Firefox regelmäßig beim youTube-Videos gucken ab. Naja, das krieg ich auch noch in den Griff.