Monatsarchiv für März 2009

 
 

10 Top Tools zur Weiterbildung im Netz…

Das Internet galt ja in den Anfängen eher den Akademikern und Universitäten und auch heute bestehen Möglichkeiten der Weiterbildung mithilfe des Netzes. Lifehacker hat jetzt einige Links zu verschiedenen Themen der Bildung online gestellt…

Links am Dienstag

Heute ist doch Dienstag, oder ?

- Howcast (Wie bleibt man wach beim Autofahren? Wie wird man für 15min berühmt ? Wie adoptiert man ein Kind ? Wie hält man Kinder auf Reisen bei Laune ? … all das erlärtt Howcast in Form von kleinen Tutorial-Videos)

- Nymbler (Wird Nachwuchs erwartet ? Keine Ahnung wie dieser heißen soll ? Soll`s ja geben. Bei Nymbler kann man einige Namen eingeben, die in die engere Auswahl sollen und dann werden Vorschläge angezeigt, die dazu passen könnten…)

- Picnik (Fotobearbeitung online. Schnell Korrekturen an Fotos kann man auch online ausführen. Dazu macht es auch noch Spaß)

- searchme (Eine Suchmaschine, die eine 3D-Vorschaudarstellung der gefundenen Treffer anzeigt. Sieht nett aus…)

- Imeem (wieder mal eine Streaming-Music Seite. Aber nett aufgemacht. Macht Spaß dort zu stöbern und entdecken.)

Nächstes mal wieder echt dienstags…Tach

Warum sollte ich meine Spuren im Netz verschleiern wollen ? Ich habe nichts zu verbergen…

Vielfach wird der Wille nach Anonymität verwechselt mit dem Eingeständnis einer Schuld. Warum sollte ich also meine Kommunikation im Internet geheimhalten wollen, wenn ich nicht einen Terroranschlag plane, mich auf Pornoseiten rumtreibe, illegale Raubkopien herunterlade, …. Einfach weil jeder ein Recht auf seine Privatsphäre hat.

In Zeiten, wo ein Großteil der Kommunikation digital erfolgt (email, chat, …) ist es ein Leichtes bestimmte Informationen zu finden. Ohne großen Aufwand kann man diese Nachrichten an bestimmten Knotenpunkten mit Filtern nach Schlüsselwörtern in sekundenschnelle durchsuchen. Und warum sollte ich mich verdächtig machen, wenn ich beispielsweise einen Artikel zum Thema Terrorismus schreibe und diesen per email oder sonstwie verschicke ?

Also geht es nicht darum irgendwas zu vertuschen oder geheimzuhalten, weil man etwas Falsches tut, sondern es geht um die eigene Privatsphäre, die man einfach wahren sollte. Schließlich schließt auch jeder abends seine Haustür ab, oder schließt die Tür einer öffentlichen Toilette, aber nicht weil er dort Drogen oder ähnliches konsumieren will.

Aus diesem Grund halte ich es für vernünftig seine Kommunikation im Internet nicht ohne weiteres offen darzulegen, sondern zu verschlüsseln. Welche Möglichkeiten gibt es die email, das Chatgespräch oder das Surfen zu anonymisieren ? In den nächsten Tagen will ich an dieser Stelle einige Artikel zu genau diesem Thema schreiben.

Nicht ganz neu, aber nett:

Polt das Internet unsere Gehirne um ?

Ich denke JA !

Ich will diese Antwort natürlich auch begründen. Zu diesem Thema wurden in letzter Zeit immer wieder interessante Artikel geschrieben. In der aktuellen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung “Wissen” wurde in einem Artikel zum Thema Web 2.0 (Stress 2.0) ebenfalls diese Problematik angesprochen. Worum geht es ? In erster Linie um Ablenkung.

Viele Forscher gehen davon aus, dass die schiere Informationsflut des Internets die Aufmerksamkeit dermaßen einschränkt, dass es Probleme macht einen längeren Textabsatz in Ruhe zu Ende zu lesen. Dort gibt es im Text Links zu weiteren Informationen, die angeklickt werden … Wenn man am Anfang des Textes nicht sofort die Informationen findet, die man erhoffte zu finden, wird der Rest des Textes “einfach überflogen” bzw. “gescannt”, in der Hoffnung fündig zu werden.

Ich denke, dass diese Form der Aufmerksamkeitsschwäche nicht auf alle Leser im Internet zutrifft, aber gerade wenn man viel auf Webseiten liest, stellt sich dieses Verhalten schnell ein. Bei mir konnte ich es auf jeden Fall beobachten.

Das Internet an sich ist natürlich definitiv eine Bereicherung, auch was die Informationsquellen zu allen möglichen Themen angeht. Allerdings sollte man das Angebot an Informationen nicht mit der Verfügbarkeit allen Wissens verwechseln. Auch wenn einem eine schiere Flut an Informationen zur Verfügung steht, so muß man sich das Wissen trotzdem selbst erarbeiten. Es bleibt einem also nicht erspart diese Informationen selbst durchzuackern, um von ihnen zu profitieren. Das “Überfliegen” eines Textes hilft an dieser Stellen meistens nicht weiter, sondern verstärkt nur die Verbreitung gefährlichen Halbwissens.

Ein weiteres Problem ist mit Sicherheit die Glaubwürdigkeit der Informationen. Wenn man bei Google nach einem Begriff sucht, erscheint unter den ersten Treffern mit ziemlicher Sicherheit der dazugehörige Wikipedia-Eintrag dazu. Aber wer sagt mir, dass alles was bei Wikipedia steht Hand und Fuß hat ? Wer schreibt diese Einträge ? Jeder ! Also ist der Inhalt nicht einem allwissenden Geist entsprungen. Dazu kommen die Inhalte aus Foren, Blogs und anderen usergenerierten Inhalten. Schonmal im Internet nach einer Krankheit anhand von Symptomen gegoogelt ? Keine gute Idee.

Es gilt also immer auch um sichere Quellen und Informationen, die bestätigt sind. Ich denke in dieser Hinsicht haben die guten alten Bücher noch lange nicht ausgedient, in welcher Form auch immer…

Ich will natürlich nicht die neuen Möglichkeiten des Web 2.0 verteufeln (wie könnte ich auch, schließlich betreibe ich selber einen Blog und ab und an twittere ich auch, wenn auch nicht privat). Aber es ist sicherlich nicht verkehrt zu wissen, wie man mit dieser schönen neuen Welt umzugehen hat.

Diese Erkenntnisse sind natürlich nicht neu, ich wollte nur meinen Senf dazu abgeben… auch eine Unsitte dieses Web 2.0 …

Daten online speichern - Segen oder Wahnsinn ?

Google Docs, Zoho oder Dropbox, Daten online zu speichern ist trendy. Klar liegen die Vorteile auf der Hand: Die Daten sind von überall aus erreichbar und dafür braucht man in den meisten Fällen nur einen Browser. Feine Sache eigentlich.

Web 2.0 Bild

…Ich persönlich halte eigentlich diese Art von Datensicherung oder Datenhaltung für gefährlich oder leichtsinnig. Natürlich sind die Angebote mit einem Passwort geschützt, da kann doch nix passieren ?! Wenn man sich so einige Passworte ansieht, sind diese selbst mit Brute-Force Methoden innerhalb von Minuten geknackt. Aber das ist nicht das Problem, auf das ich hinaus will.

Was war denn im Oktober letzten Jahres bei der Telekom los ? 17 Millionen Kundendaten wurden da bei T-Mobile gestohlen. Unter den Daten waren Adressen, Geburtsdaten und natürlich Handy Nummern. Nach dem Klau wollte man die Sicherheitsmaßnahmen dann erhöhen: Komplexere Passwörter, noch mehr eingeschränkte Nutzerrechte,…

Ich denke solch eine zentrale Speicherung von Daten ist IMMER eine schlechte Idee. Grundsätzlich besteht immer die Gefahr des Mißbrauchs und diese Gefahr muß nicht immer technischer Natur sein, vielmehr ist wohl auch die menschliche Natur nicht zu vergessen.

Erst jetzt wurde doch bei Google bekannt, dass private Daten des Services “Google Docs” in falsche Hände geraten sind. Google Docs ist quasi das Office-Paket online. Man kann dort Tabellen oder Texte erstellen und diese logischerweise dann online speichern. Man gibt dann den Personenkreis an, der Zugriff auf diese Dokumente hat. Als privat deklarierte Dokumente sind nur von dem Autor einzusehen. Jetzt ist aber bekannt geworden, dass es bei Google Docs eine Sicherheitslücke gab, die (so wird behauptet) 0,05 % der Google Docs Dokumente für andere Nutzer sichtbar macht. Wenn man sich jetzt vorstellt, dass ein Unternehmen seine kompletten, sensiblen Daten bei solch einem Online-Service speichert (und der Trend geht genau in diese Richtung), sind die Folgen wohl fatal !

Ich persönlich werde keine sensiblen Daten im “Netz” ablegen !

Die ersten mound - Aufnahmen haben stattgefunden….

nicht weiter aufregend eigentlich.

Ausschnitte aus dem neuen Sonic Youth Album

Wie ich vor kurzem bereits erwähnte, erscheint im Sommer die neu Scheibe der New Yorker Indie-Noise Götter SONIC YOUTH. Auf Newsweek gibt es jetzt einen Artikel dazu und: …. (trommelwirbel) …. Ja, einige Ausschnitte aus dem Album in miserabler Qualität…egal..das hört sich alles richtig gut an. Quasi eine Fortsetzung der tollen Melodien der letzten 3 Alben plus mehr Rock oder so…

gefundeb beim StyleSpion

Preston School Of Industry - Falling Away

Gerade eben beim Verkaufen von Vinyl-Scheiben bei ebay wiederentdeckt. Das zweite Mastermind der Indie-Götter PAVEMENT. Apropos Pavement: Ich hoffe wirklich, dass sie sich nicht wieder zusammen tun. Nicht weil ich sie hasse, sondern weil ich sie liebe !

Was mag der Ulli wohl denken ?

Irgendjemand eine gute Bildunterschrift zu folgendem Bild parat ?

Ulli und der Pokal…

gefunden bei Zeit.de

Ein Beatles Studium ? Wtf ?

Tja, es gibt nichts, dass es nicht gibt.Die Hope University in Liverpool (England) bietet zum kommenden Wintersemester (ab September) ca. 30 Wissensbegierigen einen Master-Studiengang in Beatles-Kunde an ! Zack. “Es gibt ungefähr 8.000 Bücher über die Beatles, aber bisher kein ernsthaftes, akademisches Studium” sagt der Studienleiter Mike Brocken. Ja, warum auch ?

Ich bin selber ein recht großer Beatles-Fan, habe selber etliche Bücher zum Thema verschlungen. Das war auch alles sehr unterhaltsam, aber hey: It`s just a Pop-Band. Auch wenn es eine sehr einflußreiche war. Ein Studium ?

Knapp 4.000 Euro soll das Studium kosten und nach einem Jahr hat man seinen Abschluß in der Tasche. Spitze !

gefunden bei Spiegel-Online . Zur Hochschulseite der Hope University.