Archiv der Kategorie ‘Art‘

 
 

Sehr schön

Quelle: Abduzeedo

A Showcase of Effective Minimalism in WebDesign

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via Twitter

Wunderbar

Ein Baum der Bücher trägt…

Bücherbaum

Tree Bookshelf von Shawn Soh.

Eine ganze Wagenladung voller kreativer Moleskine Covers

ffffffive.com hat mehr als 75 Moleskine Cover Design in Form von mehr als 75 Bildern gepostet. Schöne Sachen dabei.

hier lang…

Wundervoll gemachte Flash-Seite

hier

Notizbuch Kritzeleien ?

Das, was Tom Gauld da in sein Notizbüchlein zeichnet geht weit über das hinaus, was man kleine Kritzeleien nennen würde. Ich denke man könnte diese Sachen ohne weiteres als Buch veröffentlichen. Ich würde es sogar kaufen.

Foto Notizbuch mit Zeichnungen

Bleibt die Frage, ob es nur Kritzeleien sind, oder sauber ausgearbeitete Zeichnungen. Ich denke eher letzteres. Trotzdem macht es Spass, sich durch die einzelnen Seiten zu klicken…

gefunden bei Swiss-Miss

25 richtig coole USB-Drives

Wie bekannt, steh’ ich auf USB-Drives. Wer wie ich noch aus der Diskettenzeit kommt (eigentlich sogar aus der Datasettenzeit…), der steht einfach auf Gigabytes im Kleinstformat. Hier gibt es einige Beispiele richtig einfallsreicher Modelle.

usb_ghosts.jpg

Diese kleinen gelben Post-Its

Neun Jahre seines Lebens hat Jeff Chiba Sterns auf Post-Its festgehalten…

gefunden bei Neatorama

Was ist eigentlich mit … Motorpsycho ?!

Ich habe vor ein paar Tagen meine einst unerschütterliche Liebe zu der norwegischen Band Motorpsycho wiederentfacht. Eher durch Zufall fiel mir damals im Jahre 1995 das Doppelalbum “Blissard” in die Hände. Eigentlich hatte ich dieses Album von Motocaster bestellt und fälschlicherweise kam dann das “Bissard”-Album mit der Post. Ich brauchte ein paar Tage, ehe ich mich mit der Platte anfreunden konnte. Klang sie doch für meinen damaligen Musikgeschmack recht poppig und sauber produziert. Aber dann waren wir unzertrennlich !

Heute noch mein Lieblingssong von Motorpsycho, der Opener des Albums “Sinful, Windborne”. Perfekter Popsong. Ich konnte einfach nicht verstehen, warum die Jungs nicht Superstars waren, sie schrieben unglaubliche Melodien und waren technisch wirklich fit an ihren Instrumenten.

1997 dann spielten sie in Oldenburg im Alhambra und ich ging mit meinem Schwager hin. Bis dato hatte ich das neue Album “Angels & Demons at Play” noch nicht gehört und freute mich auf einen netten IndieRock Abend. Als dann die Vorband die Bühne verließ und Motorpsycho anfingen zu spielen, glaubte ich meinen Ohren nicht. Sie hatten den Rock von Bissard noch weiter getrieben und ihn zu einer perfekten 70er Jahre PsychRockShow perfektioniert. Dieses Konzert war und ist bis heute mein liebstes ! Von da an fing ich an jede Veröffentlichung, die ich bekommen konnte zu kaufen (selbstverstänlich auf Vinyl !).

1998 dann kam das aus damaliger Sicht absolute Motorpsycho-Meisterwerk in die Plattenläden “Trust Us”. Vom ersten bis zum letzten Akkord grandioser Indie-70s-Psycho-Rock. 577 und Superstooge waren unschlagbar. Die Motorpsycho-Euphorie war hier in meinem Bekanntenkreis allgegenwärtig. Jeder mochte dieses Album. Ein Phänomen !

Genial waren auch die Vinyl-Singles der Band. 10″-Vinyl Teile mit mindestens 4-5 Songs darauf. Da hat es sich immer gelohnt die Single auch zu kaufen !

2000 kam dann “Let Them Eat Cake” auf den Markt. Es war klar, dass Motorpsycho “Trust Us” einfach nicht toppen konnten. Das war eigentlich garnicht möglich. Zumindest nicht in dieser Richtung und daher änderten sie ihren Stil. Nicht radikal, aber ein wenig… wurden experimenteller, mehr Studioarbeit, weniger Rock. Ohne Frage, das Album “Let Them Eat Cake” war eine Spitzenplatte, weit über dem Niveau der meisten Veröffentlichungen aus dem Musikgenre. Aber es waren nicht durchweg Gassenhauer, was die Platte natürlich auch ein wenig interessanter machte. Aber irgendwie war es das nicht…

Danach, 2001, dann “Phanerothyme”. Videoauskopplungen der Singles. Versuchte man die Massen zu erreichen ? Definitiv. Verdient wäre es gewesen, aber alte Fans verloren sie so. Jetzt im nachhinein liebe ich diese Platten auch, aber damals wollten wir alle ein neues “Trust Us”.

Auch die Live-Auftritte hatten sich verändert. Es kam ein Keyboarder hinzu und teilweise eine Bläsersektion (von der skandinavischen Jazz-Formation “The Jaga Jazzist”). Die Musik floß langsam in Richtung Prog, also wieder ein wenig weg vom Mainstream. Das 2002er Album “The Love Cult” war der Höhepukt dieser Experimentierfreude. Danach stieg der Schlagzeuger aus.

Zu der Zeit war mein Interesse an der Band auf dem Nullpunkt. Ich kann im nachhinein garnicht mehr sagen wieso, aber die Luft war irgendwie raus. Enttäuschend war dann auch das Mammut-Album “Black Hole /Black Canvas” von 2006. Zuviele Songs, zuviele Versuche an die Mid-90er Jahre anzuschließen. Das Album war damals für mich schon nach dem ersten Hören langweilig.

Erst vor ein paar Wochen habe ich mich dann mit dem 2008er Album “Little Lucid Moments” beschäftigt. Wieder ein ungewöhnliches Werk. 4 Songs in knapp einer Stunde. Das mußte man erstmal verdauen. Aber ich liebe diese Platte mittlerweile und ich liebe immer noch “Trust Us” und “Blissard” und ich liebe alles von da an bis heute. Ich habe die Band für mich wiederentdeckt.  Vielleicht war eine kleine Pause nötig diesen Hit-Overload, den sie auf jedem Album produzieren sacken zu lassen. Klar gab es grandiose und vielleicht weniger grandiose Veröffentlichungen, aber alles andere wäre auch langweilig.

Ich habe viele neue Musik gehört in den letzten Wochen und da wird kopiert, kopiert, wiederaufgewärmt… 90% der neuen Hypes sind langweiliger Scheiß !! (von wegen Geschmackssache… es ist langweiliger Scheiß !!!). Verglichen mit solchen Sachen ist Motorpsycho eine komplett andere Liga. (Gott, man muß sich nur einmal Vortex Surfer anhören.) Ich verneige mich vor Motorpsycho - damals wie heute - Danke.